Forschungszentrum Jülich: Wo die Supercomputer die Kernforschung verdrängten - DN-Web

Wilhelm-Johnen-Straße, 52428 Jülich

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Das Forschungszentrum Jülich ist mit seinen rund 6.400 Mitarbeitern eine der größten Forschungseinrichtungen Europas. Bekannt ist die Anlage auf dem 1,7 km² großen Gelände für die Supercomputer. Der neuste Supercomputer Jupiter ist der schnellste Rechner Europas in der sogenannten Exascale-Klasse und gehört zu den vier leistungsfähigsten Systemen weltweit.

Ein weiteres überregional bekanntes Projekt ist der Solarturm, an dem mit tausenden von Spiegeln Solarenergie erforscht wird. Außerdem finden weitere physikalische Forschungen, u.a. mit Quantentechnologie, statt. Insgesamt gibt es fünfzehn Institute und andere Einrichtungen, an denen mehr als 7.000 Menschen arbeiten. Der Forscher Peter Grünberg wurde sogar mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Das Forschungszentrum entstand 1956 als Kernforschungsanlage mit Atomreaktoren. Die Arbeitsgemeinschaft Versuchsreaktor Jülich (AVR) ist mittlerweile Geschichte. Später entwickelten sich die anderen Abteilungen mit den heutigen Schwerpunkten.


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