Düren-Niederau: Burgau, zwei Kirchen und Seniorenheime - DN-Web

Niederau, 52355 Düren

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Niederau ist der südlichste Stadtteil von Düren und hat rund 2.600 Einwohner. Der Ort ist vor allem ein Wohngebiet, bietet ist aber auch für Tourismus und Freizeit interessant. In nördlicher Richtung schließt sich das vor allem von Industrie geprägte Krauthausen an.

Schloss Burgau und viel Wald

Das Schloss Burgau ist eine der bekanntesten Dürener Sehenswürdigkeiten. Bei einem Ausflug können Sie auch die Natur am Weiher und im Burgauer Wald genießen, der sich bis zum südlichen Rand der Innenstadt erstreckt. In der Nähe des Schlosses befindet sich das Dürener Tierheim.

Grabeskirche und alte Kirche

Auffällig ist in Niederau auch, dass der Stadtteil gleich zwei Kirchen hat. Das höchste Bauwerk ist die Grabeskirche St. Cyriakus mit ihrem hohen Turm. Wenige Meter entfernt ist die alte Kirche, die mittlerweile wieder für Gottesdienste genutzt wird. Neben dem alten Friedhof an der Grabeskirche gibt es einen neuen Friedhof vor dem Schloss Burgau.

Leben und Freizeit im Stadtteil

Der Fußballplatz des Ortes befindet sich direkt vor dem Burgauer Wald. Daneben gibt es einen Spielplatz. Das Vereinsleben wird außerdem geprägt von den Stockschützen, die auf einer Anlage nahe des Burgauer Walds spielen, und den Männergesangverein.

Insgesamt hat der Stadtteil ein relativ hohes Durchschnittsalter, weil es zwei Seniorenheime gibt: Schenkel-Schoeller-Stift und Marienkloster. Viele jüngere Familien leben im Neubaugebiet Burgauer Busch vor dem Stockheimer Berg. Die Kinder werden in einer Grundschule und einem Kindergarten betreut.

Verkehr

Die Rurtalbahn hält in Niederau an den Haltestellen Renkerstraße/Krankenhaus und Tuchmühle. Im Ort gibt es außerdem mehrere Haltestellen für den Rurtalbus.

Demografische Daten

Das Durchschnittsalter der Menschen in Niederau und Krauthausen ist trotz der Seniorenheime zuletzt auf 46 gesunken. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren machen 17% der Bevölkerung aus. 20% der Menschen in den beiden Stadtteilen haben einen Migrationshintergrund. Es gibt 71% Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte.

(Daten aus dem Demografiemonitor 2020)


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