Jülich: Vom Forschungszentrum bis zum Brückenkopf-Park - DN-Web

Jülich, 52428 Jülich

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Informationen

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Jülich ist die zweitgrößte Stadt im Kreis Düren. Sie hat gut 32.000 Einwohner. Bekannt ist Jülich für das Forschungszentrum, die Zitadelle und den Brückenkopf-Park.

Informationen zu den einzelnen Stadtteilen gibt es in folgenden Artikeln: AltenburgBarmenBourheimBroichDaubenrathGüstenKirchbergKoslarLich-SteinstraßMerschMerzenhausenPatternSelgersdorfStetternichWelldorf

Zitadelle und Schlosspark

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist die Zitadelle. Dabei handelt es sich um eine alte Festungsanlage, die von Gräben umgeben ist. Mittendrin befindet sich das Residenzschloss, das früher vom Herzog von Jülich genutzt wurde. Heute wird die Geschichte in einem Museum vermittelt. In der Zitadelle ist außerdem das gleichnamige Gymnasium untergebracht (siehe unten).

Direkt vor der Anlage befindet sich der Schlosspark. An der Grünfläche gibt es einen Spielplatz für die Kinder. Der Park wird auch für verschiedene Open-Air-Veranstaltungen genutzt.

Brückenkopf-Park

Der Brückenkopf-Park liegt im Westen der Stadt direkt an der Rur. Dort gibt es einen kleinen Zoo mit Erdmännchen, Luchsen, Stachelschweinen und Wölfen. Die Kinder können sich außerdem auf Spielplätzen austoben. Zu den Veranstaltungen, die regelmäßig im Park stattfinden, gehören das Herbstleuchten und die Märchenträume. Weitere Events finden in der Kulturmuschel, einer überdachten Halle im Park statt.

Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum ist eine der größten Einrichtungen seiner Art in Europa. Rund 6400 Mitarbeiter beschäftigen sich auf dem 1,7 km² großen Gelände mit Supercomputern und modernen Themen der Physik. Insgesamt gibt es neun Institute und andere Einrichtungen.

Kulturbahnhof

Der Kulturbahnhof, auch kurz Kuba genannt, ist eine beliebte Veranstaltungsstätte in Jülich. Hier sind Comedy, Partys und mehr zu erleben. Die Einrichtung verfügt auch über ein kleines Kino und eine Kneipe.

Kulturbahnhof Jülich
Kulturbahnhof Jülich

Kirchen

Die Propsteipfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ist die zentrale katholische Kirche der Stadt und Mittelpunkt der Pfarre Heilig Geist. In der Kirche befindet sich das Grab der selig gesprochenen Mystikerin Christina von Stommeln.

Das wichtigste evangelische Gotteshaus in Jülich ist die Christuskirche. Zu ihr gehört das Dietrich-Bonhoeffer-Haus als Veranstaltungsstätte.

Der Jülicher Friedhof mit eigener Kapelle liegt zwischen Neusser Straße und Haubourdinenstraße.

Weitere Bauwerke

Der Hexenturm ist das einzige noch erhaltene Stadttor. Er steht am Walramplatz. Außerdem gibt es noch das kleinere Aachener Tor an der Straße Rurpforte.

Bildung

Das Gymnasium Zitadelle befindet sich in dem Gebäude der Festungsanlage. Es wird von gut 1100 Schülerinnen und Schülern besucht. Die Sekundarschule an der Linnicher Straße ist vergleichbar mit einer Gesamtschule, nur ohne Oberstufe. Speziell für Schülerinnen gibt es außerdem das Mädchengymnasium. Diese christlich geprägte Privatschule steht an der Dr.-Weyer-Straße.

Gymnasium Zitadelle Jülich
Gymnasium Zitadelle

Jüngere Kinder werden an der Gemeinschaftsgrundschule Nord in der Berliner Straße, an der Promenadenschule in der Karl-Theodor-Straße und in der Katholischen Grundschule in der Linnicher Straße unterrichtet. Nebenan befindet sich die Schirmerschule für Kinder mit Förderbedarf. Weitere Schulen gibt es in den Stadtteilen (siehe oben verlinkte Artikel).

Berufliche Bildung wird am Berufskolleg in der Bongardstraße und an der Fachoberschule für Ernährung und Hauswirtschaft in der Dr.-Weyer-Straße vermittelt. Die FH Aachen hat einen Jülicher Campus an der Heinrich-Mußmann-Straße. Der Kunst widmet sich die Musikschule an der Linnicher Straße.

Kinder

In Jülich gibt es eine ganze Reihe von Kindertagesstätten, in denen die jüngsten Einwohner betreut werden. Der Kreis betreibt die Einrichtungen Sternschnuppe (Bertastraße 2), Sonnenschein (Buchenweg 19) und Rurpiraten (Jan-von-Werthstraße 77). Katholisch sind St. Marien (Kurfürstenstraße 3), St. Rochus (Von-Reuschenberg-Straße 13), St. Jakobus (Am Aachener Tor 18) und St. Franz Sales (Franziskusstraße 9), evangelisch die Kita Die kleinen Strolche (Röntgenstraße 17). Außerdem gibt es noch die AWO-Kita Pusteblume (Gelderner Straße 10), die Kinderkrippe Wolkennest des Studierendenwerks (Heinrich-Mußmann-Straße 1) sowie die eigenständigen Einrichtungen Villa Kunterbunt (Am Wallgraben 2), Kleine Füchse (Wilhelm-Johnen-Straße 1) und Kinderinsel (Am Mühlenteich 10).

In der Freizeit können die Kinder die Spielplätze im Schloss- und Brückenkopf-Park sowie an diversen anderen Stellen in der Stadt nutzen.

Sport

Der bekannteste Sportverein der Stadt ist der TTC Indeland Jülich, der jahrelang in der Tischtennis-Bundesliga aktiv war und jetzt in der zweiten Liga spielt. Für den TTC trat u.a. der heutige Bundestrainer Jörg Roßkopf an.

Der SC Jülich 1910 gilt als erfolgreichster Amateur-Fußballverein Deutschlands. Er trägt seiner Heimspiele im Karl-Knipprath-Stadion aus.

Die Anlagen der Tennisvereine TV Blau-Weiß und TC Rot-Weiß liegen am Stadionweg nicht weit auseinander.

An derselben Straße befindet sich außerdem das Jülicher Freibad.

Gesundheit

Das Elisabeth-Krankenhaus Jülich ist die zentrale Klinik der Stadt. Es wird von der Caritas betrieben und hat Fachabteilungen für Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Inneres, Pneumologie, Geriatrie, Pflege und Röntgen.

Verwaltung

Das Rathaus Jülich steht an der Großen Rurstraße direkt am See. Hier arbeiten der parteilose Bürgermeister Axel Fuchs und die Verwaltung. Außerdem hat die Kreisverwaltung eine Geschäftsstelle in Jülich.

Verkehr

Die Rurtalbahn hat mehrere Haltestellen in Jülich. Dazu gehören das Forschungszentrum, der Vorbahnhof, der Bahnhof, Jülich Nord und An den Aspen. Auch der Rurtalbus fährt mit zahlreichen Linien durch die Stadt. Zwischen der Stadt und dem Stadtteil Koslar verläuft die Autobahn 4 und südlich von Jülich die Bundesstraße 56, die über Huchem-Stammeln nach Düren führt. Radfahrer können außerdem den Rurufer-Radweg nutzen.

Bahnhof Jülich
Bahnhof Jülich

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